***   "Lexikon der verbotenen Archäologie": Neues Buch von Luc Bürgin jetzt erhältlich!               Rund 200 Farbfotos dokumentieren das Unmögliche!   ***
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·19.12.2009
"Lexikon der verbotenen Archäologie": Neues Buch und Youtube-Videos von Luc Bürgin
·12.05.2009
Bestseller-Autor fordert: "Nofretete muss nach Kairo zurück!"
·21.04.2009
Mirin Dajo - der unverletzbare Prophet: Verschollener Originalfilm jetzt online!
·20.03.2009
Meldete sich LSD-Entdecker Hofmann aus dem Jenseits?
·28.02.2009
Chiemsee-Kessel: Neuer Zoff um "Gral" aus Bayern (28.2.2009)
·12.02.2009
"Urzeit-Code": Freiland-Anbau in Bayern beweist Bio-Effekt!
·11.03.2008
Neue Sensation im Tal der Könige: Nofretetes Grab entdeckt?
·06.02.2008
Achtung: Neue Fax-Nummer!
·15.09.2007
Verblüffender Bio-Effekt: Revolutioniert er die Welternährung?
·16.04.2007
Chiemsee-Kessel in Zürich beschlagnahmt!

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:: Aktuelle Ausgabe

"Geheimnisse aus der Unterwelt" (Nr. 2/2010): Ab sofort neu an vielen Kiosks in D/A/CH erhältlich!

Schlummert im Tatra-Gebirge seit Jahrtausenden ein "Ding" aus dem Weltraum? Deutsche Ingenieure wollen das Versteck des geheimnisvollen Objekts nun endlich gefunden haben, wie sie MYSTERIES exklusiv verrieten.

Weitere Top-Themen: TV-Pfarrer schwört auf Wunderlampe. Jürgen Fliege ist begeistert: Zur Entfeuchtung seines Kellers liess der bekannte Moderator ein preiswertes, aber kontroverses "Zaubergerät" installieren - mit phänomenalem Erfolg.

Und: Endlose Gänge unter der Erde, mysteriöse Höhlen und monumentale Steine als "Wegweiser" in die Unterwelt: Forscher können kaum fassen, was sie direkt "unter uns" entdeckt haben: Ein riesiges künstliches Labyrinth, womöglich aus der Steinzeit!

Ausserdem (u.a.):
- Hitlers Talisman: Das Geheimnis seiner Alraunenwurzel
- Schlappe für Hamburg: Däniken & Co. schlagen den "Spiegel"
- Kali-Kult: Blutopfer für die schwarze Göttin
- "Avatar": Warum unsere Erde weint!
- Wo befindet sich die "Gläserne Blume" der DDR?
- Mutter zeigt Mut: Geburt ohne Arzt und Hebamme
- Neuer Mysterien-Park: Pyramiden-Welt im Sauerland

Dies und noch viel mehr in unserer neuen Ausgabe Nr. 2/2010 (März/April 2010).

AB SOFORT IST UNSER NEUES HEFT IN DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH UND DER SCHWEIZ AN VIELEN GROSSEN KIOSKS ERHÄLTLICH SOWIE IM BAHNHOFSBUCHHANDEL. Greifen Sie zu - solange der Vorrat reicht.

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:: Editorial

Muezzine? Bitte nicht noch mehr Lärm um Nichts!

Die gute Nachricht vorab: Die Schweinegrippe ist mutiert - zum harmlosen Ferkelschnupfen. Und die schlechte Nachricht? Die halbe Welt brandmarkt uns Schweizer derzeit als rassistische Barbaren, weil 57 Prozent von uns gegen den Bau von Minaretten votierten. Wie ein Abszess platzte auf, was sich über Jahre entzündete. Verteufelt werden wir nebst dem türkischen Präsidenten ("Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit!") nun sogar von unseren eigenen politischen Salatköpfen, weil sie befürchten, dass viele Araber ihre Öl-Milliarden abziehen. Na und? Weg mit dem Schwarzgeld!

Ehrlich gesagt: Befände sich unser Büro neben einer Kirche, würde mich das Gebimmel wohl weniger nerven als ein Skeptiker, der einem dürren Pflänzchen das Recht auf eine eigene Seele abspricht. Aber fünfmal pro Tag den Lautsprecher-Schrei eines heiseren Muezzin erdulden? Bitte nicht noch mehr Lärm um Nichts! Es reicht mir schon, dass unsere christlichen Pfarrer kaum noch den richtigen Ton treffen. "Wie wärs mit folgendem Deal", schlug mein Landsmann Peter Creola unlängst keck vor: "Für jede Muslimin, die bei uns unbehelligt ihr Kopftuch trägt, darf sich eine Schweizerin unbehelligt im Bikini an einen islamischen Strand legen." Warum eigentlich nicht?

Drei muslimische Taxifahrer, mit denen ich um Mitternacht gerne nach Hause gondle, habe ich zur Abstimmung befragt: Einen sunnitischen Türken, einen Albaner und einen kurdischen Aleviten. Der Türke seufzte und warnte mich vor Terrorattentaten. Der ebenfalls sunnitische Albaner lächelte und schwieg. Der Alevite aber antwortete: "Ich war noch nie in einer Moschee. Religion braucht kein Haus. Sie wohnt im Herzen." Insch’Allah!

Tatsache bleibt: Wer als toleranter Christ blind auf Jesus vertraut, darf sich ob der derzeitigen Islamisierung Europas nicht wundern, wenn morgen plötzlich Mohammed an seine Haustüre klopft, um ihn zu bekehren. Den meisten Ja-Sagern - selbst den Linken - ging es denn auch gar nicht um Minarette. Vielmehr folgten sie einem dumpfen inneren Gefühl. Angst machen ihnen weniger DIE Fremden als DAS Fremde sowie der Zerfall traditioneller Werte. Ein Aufschrei des Herzens eines kleinen, bockigen Landes gegen ein herrisch verwaltetes, europäisches Multikulti-Imperium, das vielen zunehmend unsympathisch wird.

Kurz: Die Schweiz markierte ihre Grenzen, weil sie sich mit dem zelebrierten Gutmenschentum nicht mehr identifizieren mag. Politisch unkorrekt. Aber verständlich. Denn die wachsende Überfremdung macht uns alle zu Fremden im eigenen Land. Parallel dazu rotiert der Erdball immer schneller. Zu massiv wütet die Globalisierung, die gnadenlos zermalmt, was vielen heilig ist. Lebensmüde hetzen wir durch die Welt. Und finden kaum Zeit, nachzusinnen, welche Werte uns heilig bleiben sollen.

Wieso haben keltische Bräuche und Mittelalter-Feste neuerdings Hochkonjunktur? Warum wächst der Stellenwert von Volksmusik und Dialektliedern seit Jahren? Weshalb wimmelt das Youtube-Videoportal plötzlich von "wertvollen" Kinderserien aus den 70er- und 80er-Jahren? Wie kommt es, dass auf allen TV-Kanälen derzeit die "Grössten Hits" der letzten Jahrzehnte gefeiert werden? Warum dieser nostalgische "Retro-Trend"?

Kaum zufällig, dass einst kontrovers diskutierte Grössen wie Ex-Kanzler Helmut Schmidt, der Dalai Lama, Udo Jürgens, Nena, die Rolling Stones, Jazz- Guru Dave Brubeck, ja selbst altgediente Psi-Päpste wie Uri Geller gefragter sind denn je. Glaubwürdig macht sie ihr Herzblut. Weil sie ihre Ideale und ihre Kunst in einer immer schnelllebigeren Welt seit Jahren stur durchziehen. Trotz Gegenwind.

Und während ich in die Tasten haue, frage ich mich, warum wir die Uhren wieder mal eine Stunde zurückstellen mussten. "Um Energie zu sparen", wird mir entgegnet. Bei aller Liebe zur Natur: Diesen Mist haben uns ein paar übereifrige Ökoapostel vor Jahren eingebrockt. Gespart haben wir seither gar nichts, wie die Statistik beweist. Dennoch schrauben wir brav an der Zeit. Zweimal pro Jahr. Wie lange noch? Und warum produzierte die jüngste Klimakonferenz in Kopenhagen so viel CO2 wie eine ganze Stadt mit 150’000 Einwohnern? Wegen 140 Privatjets und über 1200 Luxuslimousinen!

Ebenso unlogisch: Wieso nähren wir zum Jahresende oft Organisationen, die statt der Dritten Welt vor allem ihre nimmersatten Verwaltungsapparate aufblasen? Leben bei uns nicht ebenfalls Randständige? Mein Tipp: Schenken Sie dieser Tage einem Bedürftigen aus Ihrer Umgebung 50 Euro - statt 100 Euro an die Profihelfer zu verschwenden. Stille Gesten gründen in lauten Zeiten am tiefsten. Niemand muss wissen, wer ihm geholfen hat. Wichtig ist nur, dass ihm geholfen wurde. Ohne Hochglanzprospekt oder Spendenzertifikat. Einfach nur mit Liebe.

Luc Bürgin (Herausgeber)

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